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Sonntag, 20. Mai 2012

Was ist 1 Million gegen 2 Lippen voll Liebe

Und die schönsten Augen
waren noch immer die ehrlichen 
Und ein Kuss, der dich nicht loslässt 
und dich Tage trägt. 
Und die schönsten Türen waren noch immer die Drehtüren, 
Wo man wunderbar im Kreis läuft 
oder stecken bleibt
Du federst 
Als könntest du fliegen 
 Als könntest du dich beamen 
Oh du federst 
vom Asphalt 
Du federst
Und die schönsten Wege 
waren noch immer die Umwege 
Schön orientierungs- und leinenlos 
Und die schönsten Augen 
waren noch immer die glasigen, 
Weil man wusste, dass sie echt und 
bald wieder trocken sind 


[Bosse - du federst]

Sonntag, 14. August 2011

NEONEONEONEON



Ich liebe diese Zeitschrift einfach!

Montag, 20. Dezember 2010

winterwonderland

Endlich hab ichs auch geschafft und bin 18.
Und das schon seinen stolzen Tag!
Gefeiert wurde am Abend ganz gemütlich mit der Familie und meinen besten Freunden,
eine richtige Party gibt's erst im Januar.
Ich habe auch ganz viele wunderbare Geschenke bekommen,
von meinen Eltern eine Canon Eos 500D !


Hier die ersten Fotos :






mittlerweile liegt aber nur noch Schneematsch auf den Straßen.

Eure Lena :)

Dienstag, 19. Oktober 2010

Tick (Tack)

Ich habe einen Uhrentick. Ich muss dauernd auf die Uhr schauen, damit ich weiß, wie spät es ist.
Und das mache ich nichtmal, weil mir langweilig ist oder ich irgendwo hin muss. Ich mache das einfach so. Schon ewig.
Das Problem bei der Sache ist nur, dass ich Armbanduhren ständig verliere. Früher hatte ich mal (als sie noch modern waren) so eine schweineteure Baby-G Uhr von Casio- verloren. Und auch meine anderen behalte ich nie lange. Deshalb habe ich es mir abgewöhnt, die Dinger am Handgelenk zu tragen. Da ich aber trotzdem dauernd alle anderen nach der Uhrzeit gefragt habe, hatte ich eine neue Idee: Uhrenketten.
Meine erste habe ich letztes Jahr zu Weihnachten von meiner Oma bekommen. War auch mal was anderes, was nicht jeder hatte. Jetzt habe ich mir noch eine zweite auf dem Flohmarkt gekauft, auf die ich auch ziemlich stolz bin. Das gute Stück ist ziemlich alt und zum Aufziehen.


Was sagt ihr zu Uhrenketten?


Meine erste von Omi (Bijou Brigitte)

Vintage vom Flohmarkt (20€)

Ich habe letztens auch gesehen, dass es Uhrenringe gibt.
Vielleicht werde ich mir sowas mal demnächst beschaffen, mal sehen.

:* :* :*

Donnerstag, 16. September 2010

Vorfreude


Ich werde sie sehen!
Morgen abend, live in Frankfurt
ich freu mich schon so :):):)
[via]

Freitag, 21. Mai 2010

für dich.


I hate seagulls and I hate being sick
I hate burning my finger on the toaster and I hate nits
I hate fallin over
I hate grazing my knee
I hate pickin off the scab a little bit too early
I hate getting toothache
I hate when it’s a pisstake
I hate all the mistakes I make
I hate rude ignorant bastards and I hate snobbery
I hate anyone who if I was serving chips wouldn’t talk to me

but

I like sleepin in your bed
I like knowin what is goin on inside your head
I like takin time and I like your mind and I like when your hand is in mine
I like getting drunk on the tunes by the beach
I like pickin strawberries
I like cream teas and I like reading ghost…stories

_____________________________[Kate Nash - I hate Seagulls]___


Dieses wunderbare Lied entstammt aus dem neuen Album von Kate Nash :
My best friend is you.
Die gesamte CD gefällt mir sehr gut, hört doch mal rein.
Wobei ich finde, dass ihr erstes Album Made of Bricks immernoch genial ist.


ok, die Version its scheiße, youtube gibt aber bis jetzt keine bessere her ;)


Ich wünsch euch ein schönes langes Wochenende, ich bin mal wieder nicht zu Hause anzutreffen.
Deshalb poste ich momentan auch so wenig. Nächste Woche ist aber die letzte Klausur in diesem Schuljahr, dann wirds denke ich besser. Danke, dass ihr mich trotzdem noch verfolgt!

Kuss, Lena

Dienstag, 2. März 2010

Ein bisschen Sommer

Heute ließ er sich schon ein kleiner bisschen herauskitzeln.


Es musste nichtmehr die megafette Daunenjacke sein,
sondern eine Fleecejacke hat gereicht.


Ich freue mich auf
Eisessen im Freien,
buntbemalte Fußnägel, die man durch die Sandalen blitzen sieht,
Helligkeit beim Einschlafen und auch beim Aufstehen,
den Geruch von Frischem Gras und Blumen.
Eigentlich freue ich mich auf alles, was der Sommer zu bieten hat!
(außer vielleicht Stechmücken)
Alleine diese paar Sonnenstunden momentan machen mir schon gute Laune
(naja, vielleicht liegt es auch nicht nur da dran).



Jetzt werde ich mich mal wieder leider ein bisschen weniger euphorisch dem lieben Georg Büchner (welcher in Goddelau, einem unserer Nachbarorte geboren ist) und Woyzeck widmen.
Euch noch einen schönen Abend, ich hoffe ihr habt nicht so einen Stress.


Ps: Wenn die nächsten Tage schön bleiben, werde ich vielleicht auch mal wieder zu Fotos im Freien kommen. Die Klausurenphase fängt morgen aber erst an :S wünscht mir Glück bei 3 Stunden Deutsch morgen

Montag, 22. Februar 2010

Türkisch für Anfänger


Die Schneider-Öztürks, eine mehr oder (eher) weniger normale Patchworkfamilie.
Die Serie Türkisch für Anfänger lief bis letztes Jahr in insgesamt 3 Staffeln in der ARD.
Ich liebe sie einfach. Zum Geburtstag hab ich die kompletten Staffeln auf dvd bekommen.

Die Sendung spielt mit Klischees und hat ziemlich gute Dialoge.
Vor allem Lena, die meist nicht gut gelaunte Hauptdarstellerin ist schon ein Grund, sich das ganze mal anzuschauen.

Es sind die gleichen Drehbuchautoren wie bei "Doctors Diary",

wobei ich finde, dass tfa noch um einiges besser ist.

Wer Ironie und Zynismus mag ist auch an der richtigen Stelle.

Also unbedingt mal anschauen!!

Montag, 8. Februar 2010

Haben muss



Gestern hab ich bei Bells vivre. zufällig den besten Gewinnspielpreis seit langem gesehen.
Ich will diese Kette!
Drückt mir die Daumen :)

Freitag, 5. Februar 2010

Wie weiß man, dass man verliebt ist?

Wollte einfach mal hören, wie das Menschen so beschreiben.

Hier ein paar Antworten:




Timm: Also ich würde sagen, verliebt ist man

wenn:
- man kribbeln ("flugzeuge") im Bauch hat wenn man die Person sieht oder an sie denkt
- sehr oft an sie denkt
- sich sehr zu ihr hingezogen fühlt

Jonas: wenn du alles für den andern machen würdst

Max:ja bei mir iis es eig immer so dass es dann kribbelt und ich an nix anderes mehr denken kann außer die person die es is und ich hab dann immer so ein drang die person zu sehen

Marie.:wenn man nur noch an den einen denkt. am liebsten die ganze zeit mit ihm verbringen will. und es sich mit ihm einfach gut anfühlt. das ist einfach ein gefühl

Jule: Man hat Kribbeln im Bauch und wenn man nur an seinen Namen denkt muss man lächeln. Man ertappt sich selbst dabei, wie man NUR noch von ihm spricht

Wie weiß man es?

[Bildvia]

Ps: Sorry, dass ich momentan so wenig poste.. ich komme iwie nicht dazu. Wenn ich wieder mehr Zeit hab, bekommt ihr auch wieder mehr von mir zu hören/lesen

Donnerstag, 28. Januar 2010

Fasching

Oder auch Karneval, bei uns in Hessen ists und bleibts aber Fasching.

Ich liebe Fasching!
Das Verkleiden, die vielen Leute, keine Schule, Spaß.

Mein Kostüm letztes Jahr war mit Nadja zusammen eine Art "Dschungelmädchen".
Ein Bananenblätterrock, eine Kokosnusstasche, ein brauner Pulli und toupierte Haare.
In Mainz auf Umzug war ich Gartenzwerg.
Auf Kappensitzung Drache.
Und auf Rosenmontagsball Minniemaus.

Bilder von allen Kostümen folgen!


Dieses Jahr gehe ich Samstags, da ist der Umzug hier, mit der Handballmannschaft als Putzfrau. Genau überlegt, was ich anziehe, habe ich noch nicht. Wenn es soweit ist, werdet ihrs erfahren ;D

An den andern Tagen werde ich als Rotkäppchen gehen:
via

Wisst ihr schon, als was ihr geht?



wer erinnert sich noch an den (grässlichen) Faschingshit 2009?!

Donnerstag, 31. Dezember 2009

frohes neues jahr

ein buch. warme milch. trauben. türkisch für anfänger dvds. mein laptop.

das sind so ziemlich die einzigen dinge, die ich heute mittag gebraucht habe und noch brauchen werde.
ich lebe sozusagen in den letzten tag des jahres hinein.

hoffe ihr seit ähnlich entspannt und lasst es heute abend dafür richtig krachen. prost!

Dienstag, 24. November 2009

Gegen Einöde

Kennt ihr das auch?
Ihr mögt eine Band total gerne
und hört ihre Lieder den ganzen Tag rauf und runter.
Ihr liebt ihren Stil, kennt aber keine (oder nicht viele) andere Bands,
die ähnliche Musik machen.


Damit ist jetzt Schluss:
auf lastfm gebt ihr eure Lieblinginterpreten ein, z.B. "the kooks", und die Seite schlägt euch ähnliche Künstler vor.
Wenn hier dann auf "the kooks"-radio klickt, könnt ihr die ganzen verschiedenen Künstler auch hintereinander hören.


Probiert's aus, es lohnt sich!

Montag, 16. November 2009

yummi

Oh mir ist schlecht.
Hab gerade gefühlte 20 Waffeln gegessen..
Und hab jetzt schon richtig Lust auf die Plätzchenzeit.


Leider hab ich kein Foto davon gemacht,
eins aus dem Internet muss herhalten.
Meine waren aber noch besser.
Mit Puderzucker und Kirschen oder Zimt.
yammi :)




http://www.deviantart.com/ ist übrigens eine tolle Seite mit noch tolleren Fotos.
Schaut doch einfach mal vorbei und sagt mir eure Meinung ;)



Hab momentan nicht so viel Zeit, Schule etc beansprucht so ziemlich meine ganze Zeit.
Ich hoffe ihr habt nicht so viel stress.
Liebste Grüße

Freitag, 30. Oktober 2009

48 Stundenprobe

Ich werde ab gleich das ganze Wochenende in der Schule sein.
48 Stundenprobe nennt sich das.
Meine Theatergruppe und ich üben innerhalb von 2 Tagen ein komplett neues Stück ein und schlafen auch in der Schule.
Am Sonntag sind wir dann quasi die "Vorband" von einer anderen Theaterag auf unserer Schule, die Faust spiel.
Das wird dann unsere Premiere und gleichzeitig auch letzte Aufführung sein.
Ich bin gespannt wies wird und wie es ankommt.

Schönes Wochenende!

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Es war einmal...

Ich liebe Märchen. Schon als kleines Kind, habe ich im Kindergarten welche vorgelesen bekommen. Die schöne Sprache, mit der man sich wunderbar in die Geschichten hineinversetzen kann, fasziniert mich.
Aber, wie das so ist, man wird älter und vergisst das, was man früher mal so gern mochte. Wie auch ich meine Märchen. Letztens habe ich aber zufällig etwas über Märchen gelesen und mich an meine Lieblingsmärchen zurückerinnert.
Eines davon war "Einäuglein, Zweiäuglein, Dreiäuglein", ein eher unbekanntes Stück der Gebrüder Grimm.
Wer Lust und Zeit hat, kann es sich ja mal durchlesen.
Erinnert ihr euch auch noch an eure Lieblingsgeschichte, welche sind das?

Brüder Grimm - Einäuglein, Zweiäuglein und Dreiäuglein

Es war eine Frau, die hatte drei Töchter, davon hieß die älteste Einäuglein, weil sie nur ein einziges Auge mitten auf der Stirn hatte, und die mittelste Zweiäuglein, weil sie zwei Augen hatte wie andere Menschen und die jüngste Dreiäuglein, weil sie drei Augen hatte, und das dritte stand ihr gleichfalls mitten auf der Stirne. Darum aber, daß Zweiäuglein nicht anders aussah als andere Menschenkinder, konnten es die Schwestern und die Mutter nicht leiden. Sie sprachen zu ihm: »Du mit deinen zweiAugen bist nicht besser als das gemeine Volk, du gehörst nicht zu uns.« Sie stießen es herum und warfen ihm schlechte Kleider hin und gaben ihm nicht mehr zu essen, als was sie übrigließen, und taten ihm Herzeleid an, wo sie nur konnten. Es trug sich zu, daß Zweiäuglein hinaus ins Feld gehen und die Ziege hüten mußte, aber noch ganz hungrig war, weil ihm seine Schwestern so wenig zu essen gegeben hatten. Da setzte es sich auf einen Rain und fing an zu weinen und so zu weinen, daß zwei Bächlein aus seinen Augen herabflossen. Und wie es in seinem Jammer einmal aufblickte, stand eine Frau neben ihm, die fragte: »Zweiäuglein, was weinst du«? Zweiäuglein antwortete: »Soll ich nicht weinen? Weil ich zwei Augen habe wie andere Menschen, so können mich meine Schwestern und meine Mutter nicht leiden, stoßen mich aus einer Ecke in die andere, werfen mir alte Kleider hin und geben mir nichts zu essen, als was sie übriglassen. Heute haben sie mir so wenig gegeben, daß ich noch ganz hungrig bin.« Sprach die weise Frau: »Zweiäuglein, trockne dir dein Angesicht, ich will dir etwas sagen, daß du nicht mehr hungern sollst. Sprich nur zu deiner Ziege: ‘Zicklein, meck, Tischlein, deck!’ so wird ein sauber gedecktes Tischlein vor dir stehen und das schönste Essen darauf, daß du essen kannst, soviel du Lust hast. Und wenn du satt bist und das Tischlein nicht mehr brauchst, so sprichst nur: ‘Zicklein, meck, Tischlein, weg!’ so wird's vor deinen Augen wieder verschwinden.« Darauf ging die weise Frau fort. Zweiäuglein aber dachte: Ich muß gleich einmal versuchen, ob es wahr ist, was sie gesagt hat, denn mich hungert sehr, und sprach: »Zicklein, meck, Tischlein, weg!« Und kaum hatte sie die Worte ausgesprochen, so stand da ein Tischlein mit einem weißen Tüchlein gedeckt, darauf ein Teller mit Messer und Gabel und silbernem Löffel, die schönsten Speisen standen rundherum, rauchten und waren noch warm, als wären sie eben aus der Küche gekommen. Da sagte Zweiäuglein das kürzeste Gebet her, das es wußte: »Herr Gott, sei unser Gast zu aller Zeit, Amen!« langte zu und ließ sich's wohl schmecken. Und als es satt war sprach es, wie die weise Frau gelehrt hatte: »Zicklein, meck, Tischlein, weg!« Alsbald war das Tischchen und alles was darauf stand wieder verschwunden. Das ist ein schöner Haushalt dachte Zweiäuglein und war ganz vergnügt und guter Dinge. Abends, als es mit seiner Ziege heimkam, fand es ein irdenes Schüsselchen mit Essen, das ihm die Schwestern hingestellt hatten, aber es rührte nichts an. Am andern Tag zog es mit seiner Ziege wieder hinaus und ließ die paar Brocke gereicht wurden, die ihm gereicht wurden liegen. Das erstemal und das beachteten es die Schwestern gar nicht, wie es aber jedesmal geschah, merkten sie auf und sprachen: »Es ist nicht richtig mit dem Zweiäuglein, das läßt jedesmal das Essen stehen und hat doch sonst alles aufgezehrt, was ihm gereicht wurde; das muß andere Wege gefunden haben.« Damit sie aber hinter die Wahrheit kämen, sollte Einäuglein mitgehen wenn Zweiäuglein die Ziege auf die Weide trieb und sollte achten, was es da vorhätte und ob ihm jemand Trinken brächte. Als nun Zweiäuglein sich wieder aufmachte, trat Einäuglein zu ihm und sprach: »Ich will mit ins Feld und sehen, daß die Ziege auch recht gehütet und ins Futter getrieben wird.« Aber Zweiäuglein merkte, was Einäuglein im Sinne hatte und trieb die Ziege hinaus in hohes Gras und sprach: »Komm Einäuglein, wir wollen uns hinsetzen, ich will dir was vorsingen.« Einäuglein setzte sich hin und war von dem ungewohnten Weg und von der Sonnenhitze müde, und Zweiäuglein sang immer: »Einäuglein, wachst du?Einäuglein, schläfst du?« Da tat Einäuglein das eine Auge zu und schlief ein Und als Zweiäuglein sah, daß Einäuglein fest schlief und nichts verraten konnte, sprach es: »Zicklein, meck, Tischlein, deck!« und setzte sich an sein Tischlein und aß und trank, bis es satt war, dann rief es wieder: »Zicklein, meck, Tischlein, weg!« und alles war augenblicklich verschwunden. Zweiäuglein weckte nun Einäuglein und sprach: »Einäuglein, du willst hüten und schläfst dabei ein, derweil hätte die Ziege in alle Welt laufen können; komm, wir wollen nach Haus gehen.« Da gingen sie nach Haus, und Zweiäuglein ließ wieder sein Schüsselchen unangerührt stehen, und Einäuglein konnte der Mutter nicht verraten, warum es nicht essen wollte, und sagte zu seiner Entschuldigung: »Ich war draußen eingeschlafen.« Am andern Tag sprach die Mutter zu Dreiäuglein: »Diesmal sollst du mitgehen und achthaben, ob Zweiäuglein draußen ißt und ob ihm jemand Essen und Trinken bringt, denn essen und trinken muß es heimlich.« Da trat Dreiäuglein zum Zweiäuglein und sprach: »Ich will mitgehen und sehen, ob auch die Ziege recht gehütet und ins Futter getrieben wird.« Aber Zweiäuglein merkte, was Dreiäuglein im Sinne hatte, und trieb die Ziege hinaus ins hohe Gras und sprach: »Wir wollen uns dahinsetzen, Dreiäuglein, ich will dir was vorsingen.« Dreiäuglein setzte sich und war müde von dem Weg und der Sonnenhitze, und Zweiäuglein hub wieder das vorige Liedlein an und sang: »Dreiäuglein, wachst du?« Aber statt daß es nun singen mußte: »Dreiäuglein, schläfst du?« sang es aus Unbedachtsamkeit: »Zweiäuglein, schläfst du?« und sang immer: »Dreiäuglein, wachst du?Zweiäuglein, schläfst du?« Da fielen dem Dreiäuglein seine zwei Augen zu und schliefen, aber das dritte, weil es von dem Sprüchlein nicht angeredet war, schlief nicht ein. Zwar tat es Dreiäuglein zu, aber nur aus List, gleich als schliefe es auch damit; doch blinzelte es und konnte alles gar wohl sehen. Und als Zweiäuglein meinte, Dreiäuglein schliefe fest, sagte es sein Sprüchlein: »Zicklein, meck,Tischlein, deck!« aß und trank nach Herzenslust und hieß dann das Tischlein wieder fortgehen: »Zicklein, meck, Tischlein, weg!« Und Dreiäuglein hatte alles mitangesehen. Da kam Zweiäuglein zu ihm, weckte es und sprach: »Ei, Dreiäuglein, bist du eingeschlafen ? Du kannst gut hüten ! Komm, wir wollen heimgehen.« Und als sie nach Haus kamen, aß Zweiäuglein wieder nicht, und Dreiäuglein sprach zur Mutter: »Ich weiß nun, warum das hochmütige Ding nicht ißt; wenn sie draußen zur Ziege spricht: ‘Zicklein, meck, Tischlein, deck!’ so steht ein Tischlein vor ihr, das ist mit dem besten Essen besetzt, viel besser, als wir's hier haben; und wenn sie satt ist, so spricht sie: ‘Zicklein, meck, Tischlein, weg!’ und alles ist wieder verschwunden. Ich habe alles genau mit angesehen. Zwei Augen hatte sie mir mit einem Sprüchlein eingeschläfert, aber das eine auf der Stirne, das war zum Glück wach geblieben. Da rief die neidische Mutter: »Willst du’s besser haben als wir? Die Lust soll dir vergehen!« Sie holte ein Schlachtmesser und stieß es der Ziege ins Herz, daß sie tot hinfiel. Als Zweiäuglein das sah, ging es voll Trauer hinaus, setzte sich auf den Feldrain und weinte seine bitteren Tränen. Da stand auf einmal die weise Frau wieder neben ihm und sprach: »Zweiäuglein, was weinst du?« »Soll ich nicht weinen!« antwortete es, »die Ziege, die mir jeden Tag, wenn ich Euer Sprüchlein hersagte, den Tisch so schön deckte, ist von meiner Mutter totgestochen; nun muß ich wieder Hunger und Kummer leiden.« Die weise Frau sprach: »Zweiäuglein, ich will dir einen guten Rat erteilen, bitte deine Schwestern, daß sie dir das Eingeweide von der geschlachteten Ziege geben, und vergrub es vor der Haustür in die Erde, so wird's dein Glück sein.« Da verschwand sie und Zweiäuglein ging heim und sprach zu den Schwestern: »Liebe Schwestern, gebt mir doch etwas von meiner Ziege, ich verlange nichts Gutes, gebt mir nur das Eingeweide!« Da lachten sie und sprachen: »Kannst du haben, wenn du weiter nichts willst.« Und Zweiäuglein nimmt das Eingeweide und vergrub’s abends in aller Stille nach dem Rate der weißen Frau vor die Haustüre. Am andern Morgen, als sie insgesamt erwachten und vor die Haustür traten, so stand da ein wunderbarer, prächtiger Baum, der hatte Blätter von Silber, und Früchte von Gold hingen dazwischen, daß wohl nichts Schöneres und Köstlicheres auf der weiten Welt war. Sie wußten aber nicht, wie der Baum in der Nacht dahingekommen war; nur Zweiäuglein merkte, daß er aus dem Eingeweide der Ziege aufgewachsen war, denn er stand gerade da, wo sie es in die Erde vergraben hatte. Da sprach die Mutter zu Einäuglein: »Steig hinauf, mein Kind, und brich uns die Früchte von dem Baume ab!« Einäuglein stieg hinauf, aber wie es einen von den goldenen Äpfeln greifen wollte, so fuhr ihm der Zweig aus den Händen; und das geschah jedesmal, so daß es keinen einzigen Apfel brechen konnte, es mochte sich anstellen, wie es wollte. Da sprach die Mutter: »Dreiäuglein, steig du hinauf, du kannst mit deinen drei Augen besser um dich schauen als Einäuglein.« Einäuglein rutschte herunter, und Dreiäuglein stieg hinauf. Aber Dreiäuglein war nicht geschickter und mochte schauen, wie es wollte, die goldenen Äpfel wichen immer zurück. Endlich ward die Mutter ungeduldig und stieg selbst hinauf, konnte aber so wenig wie Einäuglein und Dreiäuglein die Frucht fassen und griff immer in die leere Luft. Da sprach Zweiäuglein: »Ich will mich einmal hinaufmachen, vielleicht gelingt mir’s eher.« Die Schwestern riefen zwar: »Du, mit deinen zwei Augen, was willst du wohl!« Aber Zweiäuglein stieg hinauf, und die goldenen Apfel zogen sich nicht vor ihm zurück, sondern ließen sich selbst in seine Hand herab, also daß es einen nach dem andern abpflücken konnte und ein ganzes Schürzchen voll mit herunterbrachte. Die Mutter nahm sie ihm ab, und statt daß sie, Einäuglein und Dreiäuglein dafür das arme Zweiäuglein hätten besser behandeln sollen, so wurden sie nur neidisch, daß es allein die Früchte holen konnte, und gingen noch härter mit ihm um. Es traf sich zu, als sie einmal beisammen an dem Baum standen, daß ein junger Ritter daherkam. »Geschwind, Zweiäuglein«, riefen die zwei Schwestern, »kriech unter, daß wir uns deiner nicht schämen müssen!« und stürzten über das arme Zweiäuglein in aller Eil' ein leeres Faß, das gerade neben dem Baume stand, und schoben die goldenen Äpfel, die es abgebrochen hatte, auch darunter. Als nun der Ritter näher kam, war es ein schöner Herr, der hielt still, bewunderte den prächtigen Baum von Gold und Silber und sprach zu den beiden Schwestern: »Wem gehört dieser schöne Baum? Wer mir einen Zweig davon gäbe, könnte dafür verlangen, was er wollte.« Da antworteten Einäuglein und Dreiäuglein, der Baum gehöre ihnen und sie wollten ihm einen Zweig wohl abbrechen. Sie gaben sich auch beide große Mühe, aber sie waren es nicht imstande, denn die Zweige und Früchte wichen jedesmal vor ihnen zurück. Da sprach der Ritter: »Das ist ja wunderlich, daß der Baum euch gehört und ihr doch nicht Macht habt, etwas davon abzubrechen.« Sie blieben dabei, der Baum wäre ihr Eigentum. Indem sie aber so sprachen, rollte Zweiäuglein unter dem Fasse ein paar goldene Äpfel heraus, so daß sie zu den Füßen des Ritters liefen, denn Zweiäuglein war bös, daß Einäuglein und Dreiäuglein nicht die Wahrheit sagten. Wie der Ritter die Äpfel sah, erstaunte er und fragte, wo sie herkamen. Einäuglein und Dreiäuglein antworteten, sie hätten noch eine Schwester, die dürfte sich aber nicht sehen lassen, weil sie nur zwei Augen hätte wie andere gemeine Menschen. Der Ritter aber verlangte sie zu sehen und rief: »Zweiäuglein, komm hervor!« Da kam Zweiäuglein ganz getrost unter dem Faß hervor, und der Ritter war verwundert über seine große Schönheit und sprach: »Du, Zweiäuglein, kannst mir gewiß einen Zweig von dem Baum abbrechen.« »Ja«, antwortete Zweiäuglein, »das will ich wohl können, denn der Baum gehört mir?« und stieg hinauf und brach mit leichter Mühe einen Zweig mit feinen silbernen Blättern und goldenen Früchten ab und reichte ihn dem Ritter hin. Da sprach der Ritter: »Zweiäuglein, was soll ich dir dafür geben?« »Ach«, antwortete Zweiäuglein, »ich leide Hunger und Durst, Kummer und Not vom frühen Morgen bis zum Abend; wenn Ihr mich mitnehmen und erlösen wollt, so wäre ich glücklich.« Da hob der Ritter das Zweiäuglein auf sein Pferd und brachte es heim auf sein väterliches Schloß; dort gab er ihm schöne Kleider, Essen und Trinken nach Herzenslust, und weil er es so lieb hatte, ließ er sich mit ihm einsegnen, und ward die Hochzeit in großer Freude gehalten. Wie nun Zweiäuglein so von dem schönen Rittersmann fortgeführt ward, da beneideten die zwei Schwestern ihm erst recht sein Glück. Der wunderbare Baum bleibt uns doch, dachten sie, können wir auch keine Früchte davon brechen, so wird doch jedermann davor stehenbleiben, zu uns kommen und ihn rühmen; wer weiß, wo unser Weizen noch blüht! Aber am andern Morgen war ihr Baum verschwunden und ihre Hoffnung dahin. Und wie Zweiäuglein zu seinem Kämmerlein hinaussah, so stand er zu seiner großen Freude davor und war ihm also nachgefolgt. Zweiäuglein lebte lange Zeit vergnügt. Einmal kamen zwei arme Frauen zu ihm auf das Schloß und baten um ein Almosen. Da sah ihnen Zweiäuglein ins Gesicht und erkannte ihre Schwestern Einäuglein und Dreiäuglein, die so in Armut geraten waren, daß sie umherziehen und vor den Türen ihr Brot suchen mußten. Zweiäuglein aber hieß sie willkommen und tat ihnen Gutes und pflegte sie, also daß die beiden von Herzen bereuten, was sie ihrer Schwester in der Jugend Böses angetan hatten.



Schönen Mittwoch wünsch ich euch :)

Montag, 19. Oktober 2009

Tag, meine Lieben,

Ich bekomme sehr gerne Geschenke, aber noch besser finde ich, wenn sich jemand, dem ich was geschenkt habe, sehr darüber freut.
Meiner Meinung nach sollte man aber nicht irgendwas, das man kurz vorher noch gesehen hat, kaufen. Sondern etwas schenken, worüber man sich Gedanken gemacht hat und was von Herzen kommt, das muss auch nicht immer gekauft sein.
Zum Beispiel habe ich letztes Jahr für meine Freundin N einen Adventskalender gebastelt, und sie mir. Jeden Tag gab es eine Kleinigkeit, aber ich hab mich so sehr darüber gefreut.
Heute in 2 Monaten ist mein Geburtstag und 5 Tage später ist Weihnachten. Normalerweise bin ich auch immer recht spät im Weihnachtsgeschenke besorgen, aber dieses Jahr hab ich mir vorgenommen, das alles eher zu erledigen.
Zuerst hat am Sonntag noch meine Mami Geburtstag und ich habe mir überlegt, ihr einen Fotokalender mit Bildern von mir zu machen, jeden Monat mit entsprechenden Bildern (zum Beispiel im Januar ein Schneebild usw.).
Was haltet ihr davon? -ich weiß, ein Fotokalender ist jetzt nicht fürchterlich originell, aber vor einiger Zeit hat sie mal gesagt, dass sie mal wieder ein paar Bilder von mir haben möchte, also ist das ja die Gelegenheit :)


via

Hab sogar schon angefangen, mir etwas für Weihnachten zu überlegen:
Meine Eltern bekommen ein selbst gemachtes Memory, mit Fotos von uns und Dingen, die uns umgeben:
Omas + Opa bekommen schöne Bilder und Plätzchen oder was anderes, Selbstgemachtes
(Vor 2 Jahren gabs für sie selbstgemachte Pralinen und letztes Jahr gebrannte Mandeln)

Wahrscheinlich findet ihr es genau so schrecklich, dass ich mir jetzt schon Gedanken über Weihnachten mache, wie ich, aber ich glaube das muss sein. Wenn wieder Schule ist, habe ich nämlich nicht so viel Zeit dazu.
Und auf die Vorweihnachtszeit mit der Gemütlichkeit und den Plätzchen freue ich mich schon besonders :)

Habt ihr denn noch Geschenkideen für gute Freunde + Familie? (muss ja nicht zu Weihnachten sein :>)


Liebste Grüße

Sonntag, 18. Oktober 2009

"Versuchungen sollte man nachgeben, man weiß nicht, ob sie wieder kommen"
Oscar Wilde


MusicPlaylist
MySpace Playlist at MixPod.com


...anfangs mochte ich dieses Lied überhaupt nicht, jetzt gefällt's mir :)

Samstag, 10. Oktober 2009

Danke, Herr Frank.



Danke für Julius den Affen.
Die wohl bekannteste Figur auf den Shirts von Paul Frank.
Ich liebe die Sachen des Amerikanischen Designers!
Ihr auch?
Leider sind sie in Deutschland immer recht teuer,
aber in NY hab ich mir 2 T-shirts gekauft. hihi :>